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OÖN
Ausgabe vom 14.5.2011
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Atelier aus Oberwang ist der
Spezialist für Stammbaum-Malerei
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OBERWANG. Regina und Franz Rosenlechner aus Oberwang
(Bezirk Vöcklabruck) haben sich vor fast 20 Jahren mit einer originellen
Geschäftsidee selbstständig gemacht. Sie produzieren für Kunden Stammbaum-Gemälde
aller Art.
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Bis zu 20 Ahnentafeln und Stammbäume stellt das Stammbaum-Atelier
Rosenlechner jährlich her. Auch wenn die Nachfrage oft größer sei,
könne sein Atelier nicht mehr produzieren, sagt Franz Rosenlechner.
„Die Tätigkeit ist ein Gemisch aus EDV- und Handarbeit und sehr aufwändig“,
erklärt der Atelierbesitzer. Die Lieferzeit beträgt inzwischen zwei
und sechs Monate. Der Preis liegt je nach Größe des Gemäldes zwischen
1000 und 5000 Euro. Die Größten sind bis zu 1,80 Meter hoch und 2,20
Meter breit. Wie kann sich ein Kunde nun ein Stammbaum-Gemälde anfertigen
lassen? „Die Ahnenforschung müssen die Kunden selbst betreiben. Aus
den gelieferten Daten fertigen wir dann eine Skizze an“, beschreibt
Rosenlechner die Startphase, in der ein Kunstwerk entsteht. |
| Ist der Kunde mit dem Entwurf zufrieden,
beginnt die Arbeit mit dem Gemälde. „Meine Frau erledigt den kreativen
Teil mit der Malerei des Baumes oder der Tafel. Ich arbeite mit einem
Grafikprogramm am Computer und schreibe damit die Namen in einem original
alt-deutschen Fraktursatz“, erklärt Franz Rosenlechner. Die Namen
mit der Hand zu schreiben, würde zu lange dauern und sei nicht rentabel.
Die Gemälde entstehen auf einem wasserfesten Karton, der auf einer
Hartfaserplatte aufgezogen wird. Regina Rosenlechner malt mit Acryl-Farben,
die sehr lange halten. Die Frage, wie er auf die Idee kam, Stammbaum-Malerei
zu betreiben, sei ihm schon oft gestellt worden, sagt Franz Rosenlechner.
Angefangen habe alles 1988. „Damals war ich arbeitslos und kam spontan
auf die Idee, den eigenen Stammbaum zu zeichnen“, erzählt Rosenlechner.
Intensives Forschen nach den Vorfahren sei nicht nötig gewesen, denn
sein Bruder habe für ein großes Familienfest Daten der Verwandtschaft
zusammengetragen. Die Idee habe sich weiterentwickelt. Schon zu Beginn
habe in der Verwandtschaft und im Bekanntenkreis reges Interesse geherrscht.
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„Ab 1992 haben wir es dann gewerblich gemacht, denn
die Nachfrage wurde immer größer“, sagt Rosenlechner. Das Atelier
in der Marktnische hat sich heute längst etabliert. Rosenlechners
bisheriger Rekord war ein Bild, auf dem er Vorfahren bis ins 7. Jahrhundert
zurück dargestellt hat. Baum und Tafel Regina und Franz Rosenlechner
gestalten sowohl Stammbäume als auch Ahnentafeln . Auf einem Stammbaum
werden alle Nachfahren eines Ehepaares dargestellt. Auf der Ahnentafel
geht der Zeichner dagegen von einer Person systematisch zu den Vorfahren
zurück. Rosenlechner bietet 15 verschiedene Baum- und Tafelarten an,
darunter Erbfolge-, Namenslinien- und Hofstammbäume. |
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GENEALOGIE
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Baum
und Tafel
Regina und Franz Rosenlechner gestalten sowohl Stammbäume als auch
Ahnentafeln. Auf einem Stammbaum werden alle Nachfahren eines Ehepaares
dargestellt. Auf der Ahnentafel geht der Zeichner dagegen von einer
Person systematisch zu den Vorfahren zurück. Rosenlechner bietet
15 verschiedene Baum- und Tafelarten an, darunter Erbfolge-, Namenslinien-
und Hofstammbäume.
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Regina und Franz Rosenlechner vor einem
ihrer Werke
Bild: Stammbaum-Atelier Rosenlechner |
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Wirtschaftsblatt
Ausgabe vom 7.4.2011
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Stammbaum-Atelier malt die Vorfahren
an die Wand
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Sie haben sich an Aufmerksamkeit gewöhnt. Regina und Franz Rosenlechner
aus dem oberösterreichischen Oberwang sind Stammbaum-Maler. Die einzigen
Österreichs, die das hauptberuflich machen. Künstlerisches Talent sowie
genealogisches Interesse haben die Rosenlechners vor zwanzig Jahren zu
diesem Beruf gebracht. "Manchmal fühlen wir uns wie ein Unikum. Aber wirtschaftlich
ist es gut, wenn man konkurrenzlos ist.
Der Markt ist ja nicht groß", sagt Franz
Rosenlechner. Jede Stammbaum- oder Ahnentafel aus ihrem Atelier ist
ein Einzelstück. Nach ihren Vorfahren forschen müssen Kunden selbst.
Franz Rosenlechner setzt mit den gelieferten Daten am Computer eine
Skizze auf, seine Frau übernimmt den Großteil der Malarbeiten. Auftraggeber
bekommen einen Rohentwurf zur Ansicht, um Fehler zu vermeiden. Erst
dann wird mit der Malarbeit begonnen. Bis zu einem Jahr kann es dauern,
ein Gemälde fertig zu stellen, je nach Format und Anzahl der Personen.
Rosenlechners bisheriger Rekord war ein Bild mit 37 Generationen,
das bis zur Zeit Karl des Großen zurückreichte: "Vor allem Adelige
können ihren Stammbaum so weit zurückverfolgen", weiß Rosenlechner.
15 verschiedene Stammbäume unterscheidet der Meister: Drei Generationen
hält eine Familientafel fest, fünf oder mehr ein Nachkommenschaftsstammbaum,
dann gibt es zum Beispiel noch Erbfolge-, Hof- oder Namenslinienstammbäume.
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Am meisten nachgefragt seien Ahnen- und
Erbhoftafeln sowie Familiengenealogien. Regina Rosenlechner mag ihre
Arbeit: "Ich lerne viel Geschichte, habe mit Menschen zu tun und es
ist jeden Tag etwas anderes." 20 Tafeln im Jahr Höchstens 20 Tafeln
schaffen die Kleinunternehmer im Jahr. Durchschnittlich kostet ein
Kunstwerk je nach Zeitaufwand und Größe zwischen 1000 € und 5000 €
- nach oben gibt es preislich freilich keine Grenzen. Immer mehr Menschen
interessieren sich für ihre Vorfahren, erzählt Franz Rosenlechner.
Einst negativ besetzt, würde das Thema Ahnenforschung heute wieder
entspannt gesehen. Nachfolger für das Atelier gibt es keine: "Bleiben
werden aber unsere Gemälde." |
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Bezirks
Rundschau
Vöcklabruck
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Der
Meister der Stammbäume
Oberwanger entdeckte
Marktlücke
Bildund
Text: copyright by Rundschau Vöcklabruck
Foto: BR/Steiner
Ausgabe
vom 9.9.2010
Sonderbeilage
"Quer durchs Mondseeland"
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Ahnentafel
oder Stammbaum: Franz Rosenlechner kennt den Unterschied ganz
genau: Der stammbaum zeigt die Nachkommen der Eltern oder (Ur)Großeltern,
die ganz unten stehen. Bei der Ahnentafel ist es umgekehrt: Sie
geht von den Kindern aus zu den Vorfahren zurück. Rund 250
Stammbäume hat der Oberwanger in den vergangenen 20 Jahren
hergestellt. Damals entedeckte er zufällig diese Marktlücke.
Der ehemalige Gemeindearbeiter suchte eine neue Arbeit, kaufte
sich einen Computer und lernte, damit umzugehen. Dabei entstand
die Idee, den eigenen Stammbaum zu Zeichnen. "Ich habe gesehen,
dass großese Interesse da ist", erklärt Rosenlechner
den Schritt vom Hobby zum Unternehmen. Die Stammbäume wurden
weiterentwickelt und viele Messen besucht. Ein bis zwei
Exemplare stellt Rosenlechner mit seiner Frau im Monat her. Er
selbst konzipiert den Baum am Computer und druckt die Schriftauf
Karton oder Leinwand.
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Bis
zu Karl dem Großen
Dann
kommt Regina Rosenlechner ins Spiel: Sie ist die Künstlerin
im Stammbaum-Atelier. Mit Acrylfarben malt sie jeden gewünschten
Baum, oft kommt dazu Hof, Elternhaus oder Landschaft. Der Stammbaum
kann kleinformatig, aber auch riesig sen. Drei Meter mal 1,20
Meter hatte bisher der Größte. Die Kosten ab 700 Euro.
"Vier Personen waren das Wenigste, wir hatten aber auch schon
600 auf einen Baum", erzählt Regina Rosenlechner. Der
bisher interessanteste: "Eine Stammtafel, die bis zu Karl
den Großen zurückging."
Mehr Infos: www.stammbaum-rosenlechner.at
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LandIDEE
Ausgabe
Februar März
2010
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STAMMBAUM-MALER
KÜNSTLERISCHE WURZELN
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Viele
Menschen interessieren sich für die Vergangenheit ihrer Familie
und tragen in oft jahrelanger Arbeit die Daten ihrer Ahnen und
Uhrahnen zusammen. Regine und Franz Rosenlechner verwandeln die
nüchternen Fakten in eindrucksvolle Gemälde
Bilder
und Text: copyright by LandIdee
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Fuchs
und Hase können sich hinter dem Haus von Regina und Franz Rosenlechner,
das in ländlicher Idylle außerhalb des Dörfchens Oberwang im Salzkammergut
liegt, zweifellos ganz ungestört "Gute Nacht" sagen. Fichten und
Tannen großen vom Waldrand herüber, während im heimeligen Atelier
des Ehepaares Gehölze der ganz besonderen Art wachsen: Familienstammbäume
- mit viel Liebe zum Detail ebenso kunstfertig wie präzise in
Handarbeit erschaffen. Schon beim Betreten des Hauses geraten
die Besucher ins Staunen. In jedem Zimmer, sogar in der Diele,
reihen sich an den Wänden die unterschiedlichsten Tafeln dicht
gedrängt aneinander. "Und jede ist ein Unikat", bestätigt Regina
Rosenlechner stolz. Die größte
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kann
aus Platzgründen gar nicht aufgehängt werden: Sie misst 7,20 mal
2,20 Meter und zeigt den Stammbaum der Menschheit, auf dem etwa
1000 Personen verzeichnet sind. Die beiden Künstler, die auch
gern historische Stammbäume wie die von Wolf gang Amadeus Mozart
oder Johann Strauss zusammenstellen, haben ihn aus purem Interesse
für sich selbst gestaltet.
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Zum
Übertragen der Namen und Daten aus alten Dokumenten auf dem
Stammbaumentwurf brauchen Regina und Franz Rosenlechner oft
nicht nur eine Lupe, sondern auch Kenntnisse von Kurrent-oder
Sütterlinschrift
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EIN
DENKMAL FÜR DIE AHNEN
Beim
Graben nach den eigenen Wurzeln hat das Ehepaar vor knapp zwanzig
Jahren mit dem Stammbaum-Malen begonnen. Heute kommen die Menschen,
die mit ihrer Hilfe ihren Vorfahren ein künstlerisches Denkmal
setzen wollen, über den deutschsprachigen Raum hinaus aus ganz
Europa.
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Die
erforderlichen Dokumente haben sie im Gepäck. Denn die Rosenlechners
können zwar Tipps geben, die genealogische Forschung muss jedoch
jeder selbst betreiben (siehe Seite 29). Gemeinsam mit den Kunden
überlegen sie bei der Sichtung des Materials, welche Darstellung
am besten geeignet ist - ein dekorativer Stammbaum oder eine repräsentative
Ahnentafel. Der Unterschied: Stammbäume gehen von einem Gründerpaar
aus, im Geäst befinden sich die Nachkommen. Die Ahnentafel beginnt
unten mit der jetzigen Familie und arbeitet sich Elternpaar für
Elternpaar hinauf in die Krone. Bei alteingesessenen Familien
sind oft auch Erbhofchroniken gefragt. Das ist nicht die einzige
Entscheidung, die getroffen werden muss.
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Wie
sollen die Ornamente mit den Personendaten aussehen? Gibt es Porträtfotos
und Wappen? Wichtig ist der Baum: Häufig wird die Eiche bevorzugt,
aber auch das Laub von Buche, Esche oder Kastanie bietet einen
schönen Schmuck. "Je nach Wunsch können weitere Landschaftselemente,
Straßen, Gebäude oder Ortschaften eingearbeitet werden", verrät
Regina Rosenlechner, die hier ihr großes Maltalent einbringt.
Wenn das Grundgerüst mit Namen, Geburts- und Sterbedaten steht,
wird es auf einen mit einer MDF-Platte stabilisierten wasserfesten
Karton übertragen. Bei der anschließenden Ausschmückung arbeitet
das Ehepaar Hand in Hand. Während er mit Schablonen die Ornamente
aufbringt und diesen mit Hilfe der Airbrush-Technik räumliche
Tiefe verleiht, gestaltet die Künstlerin mit Acrylfarbe die gesamte
Landschaft und gibt dem Gemälde mit geschultem Auge den letzten
Schliff: Hier erhält die Baumrinde eine natürliche Struktur, dort
setzt sie mit dem Pinsel feine Adern in die Blätter. Bis zum Schluss
das Werk mit Klarlack lasiert und auf Wunsch auch gerahmt wird,
sind meist drei bis vier Monate. ins Land gegangen. Franz Rosenlechner:
"Für einen Stammbaum, der bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht
und über 300 Personen umfasst, brauchen wir sogar fast ein Jahr."
Vom Zeitaufwand ist natürlich auch der Preis einer Familientafel
abhängig: Die günstigste kostet knapp 1000 Euro.
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Auf
einer Palette mischt Regina Rosenlechner das Grün, mit dem
sie die Blätter in den Stammbaum malt. Ihr Mann macht sich
mit der Airbrush-Pistole an die Gestaltung der Ornamente
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MANCHE
KUNDEN FALLEN IHR SPONTAN UM DEN HALS
Und
dann kommt der schwerste Moment. "Es tut oft richtig weh, wenn
wir uns von unseren Stammbäumen verabschieden müssen", gesteht
Regina Rosenlechner. ,,Aber die Freude, die die Leute daran haben,
macht das wieder wett." Es gibt sogar Kunden, die ihr spontan
um den Hals fallen, wenn sie die fertige Tafel in Händen halten.
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| Mit
Redakteurin Angelika Krause blättert Franz Rosenlechner in seinem
Buch "Die Stammbaum-Maler" (links), in dem viele Ahnentafeln (oben),
Stammbäume (rechts) und Hofchroniken abgebildet sind. Es kostet
28 Euro, |
Ausgabe
Februar/März 2010
Text:
Angelika Krause
Fotos: Peter Raider München
copyright by LandIDEE
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10.02.2010
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Salzburger Nachrichten
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23.08.2007
Beilage
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Filmbeitrag
zum Artikel
Den
Ahnen ein Denkmal setzen
| Regina und Franz Rosenlechner fertigen aus Daten von Ahnenforschern
prächtige Stammbäume. Die Idee dazu lieferte ein Computerexperiment. Salzburg
(SN). Der Boom der Ahnen- und Familienforschung beschert einem kleinen
Familienbetrieb in Oberwang bei Mondsee volle Auftragsbücher. Franz und
Regina Rosenlechner betreiben Österreichs einziges Stammbaumatelier. Das
15-jährige Firmenjubiläum wurde kürzlich mit der Publikation eines eigenen
Buches gefeiert. Wer die Vergangenheit seiner Familie in oft jahrelanger
Arbeit erforscht hat, möchte diese auch entsprechend darstellen. Die nackten
Daten in eine repräsentative Ahnentafel, eine Erbhofaufstellung oder einen
Familienstammbaum zu bringen, das ist die Aufgabe der Rosenlechners: Je
nach Umfang und Kundenwunsch kann das Einzelstück bis zu drei Meter breit
sein. "Der bisher größte Stammbaum hat an die 600 Personen beinhaltet",
erinnert sich Franz Rosenlechner. Jede Tafel ist eine Gemeinschaftsarbeit
des Ehepaars und damit ein Zusammenspiel aus Technik und Kunst: Franz
Rosenlechner stellt den Entwurf per Computer her, seine Frau Regina zeichnet
für die künstlerische Gestaltung der Tafeln mit Bäumen, Gebäuden und Landschaften
verantwortlich. Fotos und Schrift werden mittels aufwändiger Drucktechnik
integriert. Die Kundenbeziehung ist meist sehr innig: "Ein Herr aus Deutschland
ist mir einmal vor lauter Begeisterung spontan um den Hals gefallen, als
er die fertige Tafel gesehen hat", sagt Franz Rosenlechner, der Gäste
mit einem Ständchen auf der Ziehharmonika zu begrüßen pflegt. Am Anfang
stand für den Handwerksbetrieb ein Computer. Franz Rosenlechner war arbeitslos
geworden, wollte aber nicht untätig daheim sitzen. Beim Experimentieren
mit dem PC zeichnete er den eigenen Familienstammbaum im Großformat: "Der
Neun-Nadel-Drucker hat einen ganzen Tag fürs Ausdrucken gebraucht." Das
Ergebnis wirkte aber noch etwas eckig - bis Regina Rosenlechner ihr Zeichentalent
einbrachte. Inzwischen sind Rosenlechner-Stammbäume in den ganzen deutschen
Sprachraum und sogar in die USA gegangen. Respekt zeigen die beiden für
die Vorarbeit der Auftraggeber und die historische Dimension dahinter:
"Jeder einzelne Stammbaum macht Freude. Aber wenn es viele Jahrhunderte
zurückgeht, ist es etwas Besonderes", sagt Franz Rosenlechner. Drei bis
vier Monate vergehen mindestens von der Bestellung bis zum fertigen Produkt.
Innovationen sind in Vorbereitung: Bald soll es edle Stammbaumvarianten
in Öl gemalt oder auf Keramikfliesen geben. www.stammbaum-rosenlechner.at
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GANZE
WOCHE
Reportage
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DIE STAMBAUM-MALER AUS
DEM SALZKAMMERGUT
Wo
kommen wir her - wo gehen wir hin? Zwei Fragen, deren Beantwortung seit
jeher von großem Interesse war. Während das "Wohin" nicht mit Sicherheit
zu beantworten ist, kann das Ehepaar Rosenlechner aus Oberwang in Oberösterreich
in seinem Stammbaum-Atelier bei der Klärung der Frage nach dem "Woher"
behilflich sein.
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23.5.2006
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| Foto: zvg |
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Dass sich im Herzen des Salzkammergutes, in dem
einst Kaiser, Adelige und Künstler weilten, auf halbem Weg zwischen Mondsee
und Attersee in Oberösterreich, ein Stammbaum-Atelier befindet, kann kein
Zufall sein. Dennoch fand Franz Rosenlechner erst über Umwege zu seiner
wahren Berufung: "Im Alter von 47 Jahren verlor ich aufgrund gesundheitlicher
Probleme meinen Arbeitsplatz. Mehr als Beschäftigungstherapie kaufte ich
mir einen Computer. Mit seiner Hilfe erstellte ich dann den Stammbaum
meiner Familie." 15 Jahre sind seither vergangen und Stammbäume werden
in Oberwang noch immer gezeichnet - aber aufwendiger.
Schon beim Betreten des Wohnhauses der Rosenlechners, in dem sich auch
das Atelier befindet, zeigt sich der künstlerische Schaffens drang des
Ehepaares. Überall an den Wanden hängen liebevoll gestaltete Ahnentafeln.
"Das kleinste Format, in dem wir die Stammbäume fertigen, mißt 70 x 46
cm. Das hat zwei Grunde: Einerseits soll natürlich ein gewisser Gemäldecharakter
er- " halten bleiben, der bei kleineren Dimensionen verlorenginge, an-
dererseits auch der Übersichtlichkeit wegen. Selbst bei Ahnenfolgen, die
im späten 19. Jahrhundert enden, - kommen wir auf 50 Personen", erzählt
Regina Rosenlechner und die brauchen eben Platz.
Ins Staunen gerät der Besucher, wenn er dieser Tage in das im ersten
Stock gelegene Atelier kommt. Dort wird gerade an einem Stammbaum im Format
220 x 180 cm gearbeitet. Hier beginnt die Ahnenfolge im 16. Jahrhundert
und umfaßt etwa 180 Personen. "Bei dieser Größe stoßen wir an unsere Grenzen.
Da wir den Stammbaum in einem Stück herstellen, können wir ihn nur so
groß machen, wie wir ihn durch die Türe bringen", so die Hausherrin. Gearbeitet
wird auf wasserfestem Papier. "Leinwand ist für unsere Arbeit ungeeignet,
weil wir auf die grobe Struktur des Stoffes nicht die feinen Schriften
aufbringen können. Da sich der Papierbogen aber beim Bemalen wellt, muß
er zuerst stabilisiert werden, indem er unter hohem Druck auf eine Hartfaserplatte
aufgepreßt wird."
Der Baum und die Blätter werden in Acrylfarben mit Pinsel gemalt. "Acryl
hat gegenüber der Aquarelltechnik den Vorteil, daß Sonnen licht und Temperaturschwankungen
den Farben nichts anhaben können." Zur Demonstration ihres Geschicks greift
Regina Rosenlechner nach ihrer Farbpalette, mischt mit sicherem Gefühl
die Farben und setzt mit einem haarfeinen Pinsel. punktgenau kleine Äderchen
in die Blätter des Baumes. Die Ornamenttafeln, die für die persönlichen
Daten des Vorfahren bestimmt sind, werden von einer Schablone aus starkem
Karton auf das Papier gezeichnet. Hierauf wird jede einzelne Tafel lasiert.
"Beim Lasieren wird Farbe in starker Verdünnung aufgebracht, um einen
Grundierungseffekt zu erzielen. Dabei muß die Platte absolut waagrecht
liegen. Die Lösung ist so wäßrig,. daß sie bei der geringsten Neigung
über die Ränder der Ornamenttafel rinnen würde." Als nächstes kommt der
Luftpinsel zum Einsatz. "Damit kann ich am Ornament einen Nebeleffekt
erzeugen, der ihm räumliche Tiefe verleiht", erklärt Franz Rosenlechner.
Zuletzt werden noch Name, Geburts- und Sterbedatum sowie Beruf des Ahnen
eingefügt. Arbeitsteilung gehört bei den Rosenlechners zum Alltag.
"Meine Frau ist die Malkünstlerin. Sie gestaltet den eigentlichen Baum
und, wenn gewünscht, Landschaften oder Gebäude, die am Bild zu sehen sein
sollen. Ich arbeite mit dem Luftpinsel und entwerfe die Omamenttafeln."
Mindestens 100 Arbeitsstunden werden für eine Ahnentafel aufgewendet,
aber auch 300 und mehr sind bei Personen, deren Vorfahren sich bis ins
Mittelalter zurückverfolgen lassen, nötig. "Das sind Ausnahmefälle, meistens
adelige Familien, die eigene Aufzeichnungen führen", weiß Regina Rosenlechner.
Daß der hohe Zeitaufwand auch seinen Preis hat, leuchtet ein. Ab 700
Euro sind handgemalte Stammbäume zu erstehen. Wer ein aufwen ,. dig gestaltetes
Großformat sein Eigen nennen möchte, der könnte vor der Entscheidung stehen:
Neues Auto oder Ahnentafel? 12.000 Euro sollten dafür einkalkuliert werden.
Auftraggeber kommen aus allen Bevölkerungsschichten. "Bauern, Kaufleute,
Eisenbahner, auch Adelige zählen zu unseren Kunden. Oft sind unsere Stammbäume
Geburtstagsgeschenke für die Großeltern und die Familienmitglieder teilen
sich die Kosten", sagt Herr Rosenlechner.
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NEUES VOLKSBLATT
Farbbeilage am Samstag
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WURZELWERK
Die Suche nach
den eigenen Wurzeln boomt. Nach Zeiten, in denen Ahnenforschung verpönt
war, interessieren sich heute sehr viele Menschen für die Vergangenheit
ihrer Familien. Stammbäume, früher dem Adel vorbehalten, lässt
sich heute auch der Normalsterbliche malen
Von Melanie Wagenhofer
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Samstag 30.4.2005
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Fotos:
Röbl
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In einem kleinen Haus am Waldrand in der ländlichen Idylle
von Oberwang wohnen die Rosenlechners. Die beiden haben aus der Not eine
wohl einzigartige Tugend gemacht und genügen damit einem Trend der Zeit:
Sie sind Stamm- baummaler. Und das kam so: Bei einem Familientreffen kam
einer seiner Brüder mit einer Liste von Verwandten auf Herrn Rosenlechner
zu und fragte ihn, ob er nicht einmal einen Stammbaum gestal- ten wolle.
Gefragt, getan. Bis dorthin hat- ten die beiden mit der eigenen und anderer
Herkunft nichts am Hut. Als das Umfeld interessiert auf die noch recht
einfache Grafik reagierte, fingen die Rosenlechners an, sich intensiver
damit zu beschäftigen. „Die Frau ist die Künst- lerin", sagt Franz Rosenlechner.
Weil Regina Rosenlechner in ihrer Jugend gern gemalt hat, versuchte sie
sich im Gestalten der Familienbäume. 1990 ver kauften die beiden den ersten.
So trugen die Stammbäume allmählich Früchte.

Wer zu den Rosenlechners kommt, sollte alle Namen im Gepäck
haben. Eine gute Quelle sind alte Patezettel, Sterbe- und Hochzeitsurkunden.
Auch Grabsteine geben wertvolle Auskünfte. Dann emp- fiehlt es sich, das
örtliche Pfarramt aufzu- suchen. „Die Pfarrer taten früher das, was heute
das Standesamt tut. Sie führ- ten Aufzeichnungen über Geburten, Hochzeiten
und Todesfälle", erklärt Fra)r Rosenlechner. Sehr hilfreich ist das Landesarchiv
in Linz, in dem in Duplikateaus allen oberösterreichischen Pfarren aus
der Zeit von 1819 bis 1940 Einsicht genommen werden kann. Mitarbeiter
des Landesarchives betreuen die Su- chenden. Für das Mühlviertel und das
Innere Salzkammergut war ein gewisser Josef Heider sehr eifrig: Mit den
Matrikeln aller ursprünglichen Pfarren hat er eine österreichweit wohl
einzigartige Sammlung angelegt. Allerdings: Von behördlicher Seite darf
nur in Daten von Personen Einsicht genommen werden, die länger als hundert
Jahre tot sind. Die Akademie für Volkskultur bietet zudem Ahnenforschungs-
und Korrentlesekurse an.
Wer mit all dem noch immer nicht weit genug gekommen ist,
kann sich Hilfe von professionellen Familienforschern, Genealogen, holen.
„Für Normalsterbliche ist in der Regel um 1600 Schluss. Da beginnen die
Kirchenbucheinträge. Über bäuerliche Fa milien gibt es darüber hinaus
nur Auf- zeichnungen, wenn sie über Besitz, einen Erbhof, verfügten",
erklärt Frau Rosen lechner. Einen Volltreffer landen jene, die im Stammbaum
blaues Blut entdecken. Viele adelige Familien kann man leicht bis 1300
zurückverfolgen. Der australische Bauer Michael Hastings etwa betrachtet
sich als rechtmäßigen Anwärter auf den britischen Thron. Seine Nachforschungen
ergaben, dass Edward IV. als Vorfahre von Elizabeth II. kein leibliches
Kind seines adligen Vaters war. Deshalb wäre eigentlich dessen Bruder
George, der Herzog von Clarence, der legitime Erbe gewesen. Hastings wiederum
soll ein direkter Nachfahre dieses Herzogs sein. Und verzichtet großmütig:
„Ich werde keinen Brief an die Königin schreiben, in dem ich ihr sage:
,Sie haben drei Wochen Zeit zu verschwinden, und Sie schulden mir 500
Jahre Miete' ..." Ist alles gesammelt, der Stammbaum vollständig, dann
kann man bei den Rosenlechners, die auch schon den Stammbaum des österreichstämmigen
amerikanischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry gemacht haben, vor-
stellig werden.
Insgesamt fünfzehn Varianten bieten die Stammbaummaler an, die da von
Ahnen- über Familientafeln bis hin zu verschiedenen Stammbäumen reichen.
Handgemalt oder - wer es billiger haben möchte - ausschließlich am Computer.
Herr Rosenlechner konzipiert den Baum samt Schrift und Ornamenten auf
dem Bildschirm. Findet der Vorschlag die Zustimmung des Kunden, dann fällt
der Startschuss für die edle Handarbeit. Das größte „Stück" der Rosenlechners
war 7,5 Meter lang und zwei Meter hoch. Sechs bis acht Wochen sind für
kleinere Werke zu veranschlagen, die ganz großen brauchen mindestens ein
halbes Jahr. Kostenpunkt: 500 Euro aufwärts, Preis nach oben hin offen.
Auf der Suche nach der eigenen Identität
Die Nachfrage steigt jedenfalls. „Waren es früher vor
allem ältere Menschen, so interessieren sich heute auch sehr viele junge
Leute für Familienforschung", erklärt Johann Pammer vom Landesar- chiv.
Ahnenforschung zählt weltweit zu den beliebtesten Hobbys. Die Rosenlechners
führen das auch auf das Internet zurück: „Viele stellen ihren Stammbaum
hinein und suchen so oft erfolgreich nach ihren Ahnen." Ein Riesengeschäft:
Millionen Namen können via Internet auf dem schnellsten Weg abgefragt
werden. Bei der Suche im Netz stößt man rasch auf Seiten der Mormonen,
die akribisch nach verstorbenen Verwandten suchen, um sie posthum zu taufen,
und so die weltgrößte Datenbank aufgebaut haben. Ein weiterer Grund für
den Boom in Sachen Ahnenforschung ist die Suche nach der eigenen Identität
gerade in einer Zeit der Verunsicherung, Vereinsamung und Globalisierung.
Die Leutewol len wissen, von wem sie abstammen. Manche
suchen, um „ganz einfach wieder jemand zu sein, eine Identität zu haben,
nicht in der Masse unterzugehen", erklärt Johann Pammer. Andere wiederum
würden eine Erklärung für eigene Charakterzüge, eigene Schwächen suchen.
„Ich bin ein Filou und will wissen, wer mein Vorfahr-Filou war" hat ihm
jemand sein Motiv erklärt. Ahnenforschung als therapeutische Maßnahme
und Rechtfertigung: „Ich kann gar nichts dafür, dass ich so bin." An dieser
Vererbungstheorie sei etwas dran, ist Pammer überzeugt. Er entdeckte seinen
eigenen Hang zur Geschichte in Vorfahren, die für Maria Theresia und andere
Größen Geschichte niederschrieben. Und dann ist da noch die Ablehnung
der Ahnenforschung nach dem Zweiten Weltkrieg: „Nach den Erfahrungen in
der Nazizeit, in der Abstammungsnachweise erbracht werden mussten, wurden
solche Forschungen bis in die achtziger Jahre schief angesehen", erklärt
Pammer. „Heute bewegt die Menschen mehr ein persönlicher Aspekt zum Suchen,
völ kische Gründe verschwinden mehr und mehr." Immer wieder erhält er
Anfragen von Familien, die zur Jahrhundertwende oder in den Zwanzigerjahren
ausgewandert sind und heute Angehörige suchen. Hilfreich sind dabei Passagierlisten
von Schiffen, mit denen die Oberösterreicher von Bremen aus nach Amerika
reisten. Für manche geht die Suche nach Angehörigen negativ aus: Eine
Ober- österreicherin heiratete einst nach Russland. Als sie mithilfe von
Pammer erfolgreich nach ihren Verwandten suchte, wollte man hier zu Lande
nichts von ihr wissen. Die Angst vor materiellen
Ansprüchen war größer als Blutsbande ... „Ich bin draufgekommen,
dass meine Eltern nicht meine Eltern sind." Schwie rig ist die Suche oft
für „Findelkinder". Sind Vater und Mutter unbekannt, dann kann es sein,
dass man niemanden findet. Umgekehrt gibt es böse Überraschungen, wenn
man Verwandte entdeckt, von denen man gar nichts wissen will: So zeichneten
die Rosenlechners schon bekannte Nazigrößen in ihre Aufträge ein. Oder
es tauchte ein uneheliches Kind auf, mit dem die betrogene Ehefrau keine
Freude hatte. All jene, die nicht fündig werden, könnte vielleicht die
These trösten, dass wir Europäer alle von sieben Müttern abstammen...
BUCHTIPP: Helmut lvo zeigt in seinem Buch „Familienforschen
leicht gemacht. Anregungen. Methoden.Tipps" (NP Ver- lag, 176 S., e 17,90)
, wie man sich erfol- greich auf die Suche nach den Ahnen begibt.

Das Stammbaum-Atelier Rosenlech
ner lädt von Donnerstag, 26. Mai, bis Sonntag, 29. Mai, täglich von neun
bis 18 Uhr zum „Tag der offenen Tür" nach Oberwang. Info: Tel. 06233/8553
oder im Internet unter www.stammbaum-rosenlechner.at
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KURIER
Chronik
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Ahnensuche wird zum Volkssport
Die Suche nach den Ahnen boomt und ist im Internet
eine der häufigsten Anfragen....
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Sa 25. Dez 2004
Seite 21
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Von Dieter Strasser
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Artikel aus Platzgründen nur auszugsweise wiedergegeben.
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Auf der Titelseite im KURIER
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KURIER Seite 21
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Adel verpflichtet - auch Normalsterbliche: Stammbaum-Maler
machen gute Geschäfte
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ESSLINGER
ZEITUNG
AM WOCHENENDE
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Spurensuche im Familienkrimi
Ein Bericht anläßlich des 56. deutschen
Genealogentages in Leonberg bei Stuttgart.
Von Gerhard Schindler
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2/3 Oktober 2004
Seite 37
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(Auszug aus dem Artikel der Esslinger Zeitung)
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Dienstag 25.12.2003
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Seite 25
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Regina
und Franz Rosenlechner mit einem Stammbaum der besonderen Art: einer Tafel
praktisch aller wichtigen Sprachen und Dialekte, die es auf der Welt gab
und gibt ------. Foto: gary
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VON GARY SPERER
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Ein kunstvolles Stück Familiengeschichte
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OBERWANG. Weil sie Antworten auf die Frage des "Woher" geben können,
üben Stammbäume seit jeher eine Faszination auf viele Menschen aus.
Ein Oberwanger Ehepaar hat sich darauf spezialisiert.
Seit mehr als zehn Jahren malen Franz und Regina Rosenlechner auf Bestellung
Stammbäume und Ahnentafeln. Was die beiden dafür benötigen, sind die
Daten der Vorfahren des Kunden. "Die schauen wir uns an, und dann sehen
wir, was für eine Struktur und was für eine Art Stammbaum daraus entsteht",
beschreibt Franz Rosenlechner das Procedere. "Das kann eine Ahnentafel
sein, ein Vorfahrenstammbaum oder eine Namenslinie." Das Ehepaar teilt
sich die Arbeit auf. "Meine Frau macht das Künstlerische, die Gemälde",
sagt Rosenlechner, "und meine Arbeit ist es, die Ornamente zu zeichnen
und zu malen sowie die gesamte Vorarbeit und die Tätigkeit am Computer,
Konzipierung, Geschäftsabschlüsse, Buchhaltung." Das "Graben" nach der
eigenen Familienwurzeln sei Grund gewesen, mit dem Stammbaum-Malen zu
beginnen, erinnert sich der Oberwanger. "Unseren Stammbaum hat mein
Bruder mit einer Cousine erforscht. Ich weiß nicht, was gewesen wäre,
wenn ich diese Familiendaten nicht gehabt hätte, ob ich dann damit angefangen
hätte. Ich nehme fast an, nicht."
Die einzigen in Österreich
Aus dem Hobby wurde Broterwerb, und zwar einer, der bis weit über die
Grenzen des Bundesgebietes hinaus einzigartig ist. "In Österreich wissen
wir niemanden, der das hauptberuflich macht", meint Regina Rosenlechner.
Dabei werden auch komplizierteste Stammbäume, wie jener, den eine deutsche
Familie in Auftrag gegeben hat, in relativ kurzer Zeit erledigt. Die
Lieferzeit beträgt selbst bei derart
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Die Ahnentafel Jesu - beginnend
bei Adam und Eva
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Eines der liebevoll und akribisch
angefertigten Kunstwerke
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schwierigen Ausführungen nur drei bis vier Monate. "Man bekommt schon
eine gewisse Routine, damit man das in einer gewissen Zeit bewältigen
kann", spricht Franz Rosenlechner
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"
In Österreich
wissen wir niemanden außer uns, der das hauptberuflich macht
"
REGINA
ROSENLECHNER
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aus seiner Erfahrung. "Es geht ja nicht ums Malen allein,
sondern um die ganze andere Arbeit auch." Als da wären Konzipierung, Platzierung
und Zeichnen der Ornamente. "Das zeichne ich alles selbst. Es gäbe zwar
Tausende Cliparts aus dem Computer, aber da ist nichts dabei, was man
brauchen könnte" , weiß der Stammbaummaler. Die Rosenlechners arbeiten
immer an mehreren Aufträgen gleichzeitig. "Das ist deswegen gut, weil
man nicht immer malen kann. Das ist das Anstrengendste. Ich kann höchstens
vier bis fünf Stunden lang malen, dann muss ich aufhören. Da ist es praktisch,
wenn man derweil andere Vorarbeiten machen kann: Schrift setzen, konzipieren,
wegschicken zur Korrektur." Auf Onkel Max vergessen Ein Stammbaum birgt
also eine Unmenge Arbeit. Was, wenn trotzdem beim fertigen Produkt ein
Fehler gefunden wird, etwa weil die Kundschaft Onkel Max oder Tante Trudi
vergessen hat? Rosenlechner: "Wir machen einen Rohentwurf in Originalgröße.
Den bekommt der Kunde zugeschickt, damit er alles ergänzen kann. Dann
sollte es nichts mehr geben, aber wir wissen natürlich, dass auch der
Kunde nur ein Mensch ist und Fehler macht. Es ist schon vorgekommen, dass
etwas übersehen wurde.

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Also haben wir einen neuen Stammbaum gemacht mit der Bitte, dass wir
den fehlerhaften für die Ausstellung hernehmen dürfen." So passiert etwa
bei einem Familienstammbaum mit rund 300 Personen. Die Preise für einen
Stammbaum oder eine Ahnentafel sind je nach Größe unterschiedlich. Klar,
dass ein Werk im Format 180 mal 200 Zentimeter mehr kostet als ein "Bonsai".
Berechnet wird die Fläche "Wir haben eine genaue Preisliste, sagt Franz
Rosenlechner. "Das ist nicht irgendetwas, das da verlangt wird, sondern
der Erfahrungswert. Am Anfang haben wir nicht gewusst, wie wir das berechnen
sollen. Jetzt haben wir einen Flächenschlüssel, und dieser ergibt den
Preis. Wir verrechnen pro Quadratdezimeter."
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"Das
sind keine Massenartikel. Es ist eine große Überlegung,
sich so etwas anzuschaffen
"
FRANZ
ROSENLECHNER
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Grundsätzlich müsse man bedenken, dass es sich um ein Kunstwerk handle
und nicht um einen Massenartikel. "Das kostet halt Geld", so der Künstler.
"Es ist ja nichts, was man geschwind machen lässt und in zwei Jahren wieder
wegwirft. Es ist eine große Überlegung, sich so etwas anzuschaffen." Keine
Ahnenforschung Die Rosenlechners malen zwar wunderschöne Stammbäume für
ihre Kunden, die Ahnenforschung selbst können sie ihnen jedoch nicht abnehmen.
"Wir machen nur die graphische Aufstellung. Es wäre nicht möglich, beides
zu machen. Das geht sich zeitlich nicht aus. Da bräuchte man einen eigenen
Mitarbeiter. Es ist nicht einmal möglich, dass das eine einzige Person
macht, weil es so ein enormer Zeitaufwand ist, dass zwei Leute mit Liebe
arbeiten müssen, um es zu schaffen." Was sollte man beachten, wenn man
einen Stammbaum aus dem Hause Rosenlechner haben möchte? "Wenn jetzt jemand
ganz neu mit dem Datensammeln beginnt, sollte er uns kontaktieren und
sich informieren bei uns, bevor er mit dem Stammbaum anfängt." Sehr hilfreich
beim Datensammeln seien Pfarrämter. Mit Hilfe der Matrikelnummern, die
sich auf den zu Hause lagernden alten Dokumenten befinden, käme man dort
oft einen Schritt weiter auf dem Weg zurück in die Vergangenheit der Familie.
Sind die Informationen gesammelt, muss sich die Kundschaft entscheiden,
welche Art von Stammbaum oder Ahnentafel sie wünscht. Insgesamt 18 verschiedene
Möglichkeiten stehen zur Auswahl. Und wundern Sie sich bitte nicht, wenn
Sie sogar nach dem Holz gefragt werden: Eiche oder Erle?
Informationen bei Familie Rosenlechner in Oberwang: Tel. 06233 / 85 53,
Internet: www.stammbaum-rosenlechner.at
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Anstrengende Feinarbeit
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OÖNachrichten vom 26.11.2003
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Oberösterreichische Wirtschaft
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UNTERNEHMEN & PRODUKTE
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13. Juni 2003
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Familiengeheimnissen auf der Spur
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DER FORTSCHRITTLICHE LANDWIRT
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Rubrik Famile Haus und Garten
Heft Nr. 22 - 16.11.2011
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Von Angelika Konrad. St. Peter Freienstein
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Familie
Rosenlechner hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Die beiden malen
verschidenste Formen von Stammbaumdarstellungen. Wie sie darauf gekommen
sind? Die Idee kam während eines Krankenstandes ...
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"Alt ist man dann, wenn man
in der Vergangenheit mehr Freunde hat als in der Zukunft", sagte
einst der Schweizer Schriftsteller John Knittel. Die Oberösterreicher
Franz und Regina Rosenlechner beschäftigen sich schon seit Jahren
mit der Vergangenheit anderer Familien. Alt wirken die beiden auf keinen
Fall: im Gegenteil. Sie folgen einem Trend und bringen die Frage: "Woher
komme ich eigentlich?" künstlerisch auf Papier.
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Alles
begann mit einem Krankenstand
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Seit mittlerweile fast 20 Jahren
sind Franz und Regina Rosenlechner gewerbliche Stammbaummaler. "Außer
uns macht das niemand in Österreich", erklären die Oberwanger. Wie kamen
Sie auf die Idee? "Ich war krankheitsbedingt arbeitslos und habe mir eine
Beschäftigung gesucht", beginnt der Maler seine Geschichte zu erzählen.
Er recherchierte und zeichnete seinen eigenen Stammbaum auf. Damals noch
mit einfachen Mittel. Das Interesse daran war groß, so entschloss er sich
1992, das Gewerbe anzumelden. Später stieg auch seine Frau mit ein. Die
Anfangszeit war schwierig, beide mussten viel lernen. Doch der Oberösterreicher
ist sich sicher: "Selbständig zu sein ist hart, aber man ist beschäftigt!"
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Kreativ
und Interessant
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Begonnen hat Franz Rosenlechner
mit den einfachsten Mitteln, einen PC mit 640KB Arbeitsspeicher - heute
kaum mehr vorstellbar. Über die Jahre haben sich die beiden stetig weiterentwickelt.
Ca. 400 Stammbaumdarstellungen konnten sie bereits herstellen. Im Haus
sind die außergewöhnlichsten Stücke ausgestellt. "Jeder Stammbaum hat
seine eigene Geschichte. Es ist für uns immer wieder spannend zu sehen
wie sich eine Familie entwickelt hat", sagt Regina Rosenlechner. Sie ist
für den kreativen Part, das eigentliche Malen zuständig. Ihr Mann übernimmt
den Satz und das Layout. Die Schriften werden auf das spezielle Malpapier
gedruckt, der Rest wird gemalt. "Mit dem digitalen Ausdruck sind wir schneller
und können mehr Informationen auf eine Tafel packen", so der Stammbaummaler.
Die beiden verwenden lichtechte Farben, die auch über die Jahre hinweg
nicht ausbleichen, sondern sogar noch etwas nachdunkeln.
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Stammbaum
ist nicht gleich Stammbaum
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Das Wort Stammbaum ist mehr oder
weniger ein Überbegriff verschiedenster Darstellungen. "Wenn sich unsere
Kunden zum ersten Mal mit diesem Thema beschäftigen, möchten sie zuerst
einen Stammbaum. Dabei gibt es verschiedenste Formen davon", erklärt der
Oberwanger. Einer der ersten Überlegungen sollte der Ausgangspunkt für
den Ausgangspunkt sein Im Folgenden eine Übersicht.
Familientafel
Sie ist die kleinste Einheit des Stammbaumes mit zwei oder drei Generationen.
Als Ergänzung kann man in den Wurzeln die Eltern und Großeltern der Stammeltern
einfügen.
Familien-bzw. Doppelfamilienstammbaum
Beim Familienstammbaum werden vier Generationen dargestellt. Bei der einfachen
Variante kann nur die väterliche oder mütterliche Linie aufgezeichnet
werden. Beim Doppelfamilienstammbaum werden beide verwendet (Zwei Bäume
- im Zentrum steht das Elternehepaar)
Nachkommenstammbaum
Er beinhaltet 5-7 Generationen. Er umfasst alle Nachkommen und deren Partner,
die von Stammelternpaar abstammen. Bei so viel Generationen können dies
bereits einige hundert Personen sein! Namenslinienstammbaum Hier wird
die Linien im Mannesstamm, also immer im gleichen Namen zurückverfolgt.
Eine Variante ist der Namensträger-Stammbaum - hier werden alle angeführt,
die den gleichen Familiennamen tragen.
Erbhof/Hoftafel
Alle Besitzer eines Hofes werden aufgezeichnet.
Ahnentafel
Sie ist die am häufigsten verwendete Form zur Darstellung der Vorfahren.
Ausgehend von einer Person stehen darüber die Eltern, deren Eltern … Bei
der Ahnentafel werden nur Ehepaare angegeben, die weiteren Verwandten
werden nicht angeführt.
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Tipps zur Ahnenforschung
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Wo
finde ich Informationen?
Beginnen Sie mit Ihrer Suche zuhause. Meist werden dort Heiratsurkunden,
Ahnenpässe, Totenbilder, usw. aufbewahrt. Bei den sehr oft undurchsichtigen
Familienverhältnissen empfiehlt es sich, ältere Personen zu fragen.
Nicht selten werden Kinder adoptiert oder angenommen. Ältere Personen
tun sich vor allem auch mit den alten Schriften leichter. Der beste
Zeitpunkt für Ahnenforschung sind Familienfeiern. Daten vor 1900
finden Sie meist in den Kirchenarchiven.
Aufzeichnungen
sind wichtig
Im Internet gibt es unzählige Programme, worin Sie ihre Daten aufzeichnen
können. Schreiben Sie auch die Quellenabgebe dazu, das erleichtert
eine spätere Recherche. Eine weitere Möglichkeit ist, Ihren Stammbaum
im Internet aufzustellen (z.B. bei verwandt.de; ancestry.de; familyone.de).
Schreiben Sie die Namen so, wie Sie auch früher geschrieben wurden.
Teilen Sie die Informationen - Ihre Arbeit ist viel zu schade als
sie in einer Schublade verschwinden zu lassen.
Ahnenforschung
im Internet
Übers Internet haben Sie Zugang zu vielen Datenbanken und Archiven.
Auch Privatpersonen stellen ihren Stammbaum ins Netzt. Hier finden
Sie auch viele Hinweise zum Entziffern von alten Schriften oder
Erklärungen von Abkürzungen m Krankheiten, usw.. Aber auch Berufsgenealogen
bieten im Internet ihre Dienste an. Diese haben oft Zugang zu Archiven,
die nicht öffentlich zugänglich sind
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Kunst
und Handwerk
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"Stammbäume sind eine wahnsinnig
spannende Arbeit", ist Franz Rosenlechner überzeugt. Das Ehepaar bekommt
nicht nur Einblick in die Familiengeschichte, sondern mischt mit ihrer
Tätigkeit Kunst und Handwerk. Ein Baum mit 37 Generationen zurück bis
zum Kaiser Karl war einer der geschichtsträchtigsten Bäume. Außergewöhnlich
ist auch der Stammbaum der Menschheit oder der Weltsprachen. Der Preis
für einen Stammbaum beträgt je nach Größe, Personenanzahl und Informationen
zwischen 1000 und 5000 Euro. "Das Schwierige an den Bäumen ist die Anordnung
der Personen. Besonders bei runden Bäumen", erklärt der Oberwanger. Den
nicht jede Familie hat gleich viele Mitglieder und so sind auch nicht
alle Äste gleich stark. "Wir konnten über die Jahre schon viel Erfahrung
sammeln", so der Stammbaummaler. Eine weitere Herausforderung sind die
Verflechtungen der Familiengeschichte, wie zum Beispiel Patchworkfamilien.
Wie lange die Familie Rosenlechner an einem Stammbaum arbeitet kommt auf
die Daten an. "Oft müssen die Kunden nachrecherchieren, das hält natürlich
auf", sagen die Unternehmer. Es wird nie nur an einem Baum gearbeitet
- -meist sind es mehrere gleichzeitig.
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Stammbaum-Transport
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Sind die Werke fertig, folgt die
Auslieferung und die feierliche Übergabe. Größenmäßig gibt es nur eine
Beschränkung: "Alle Stammbäume und Tafeln, die wir bei unserer Tür hinaus
und unser Kunde wieder bei der Tür hineinbekommt, können wir malen",
schmunzelt der Oberwanger. Diese Größe haben schon einige ausgereizt.
Eine Kopie der schönsten Werke hängt im Haus von Familie Rosenlechner.
Das Ast und Wurzelwerk ziert das Stiegenhaus und den Arbeitsraum. Die
Oberösterreicher sind stolz auf ihre Werke und erzählen gerne darüber.
"Es kommt auch vor, dass man Personen von einem anderen Stammbaum schon
namentlich kennt. "Die Welt ist doch ein Dorf", lacht Franz Rosenlechner.
Wer die Stammbaummalerei weiter fortführen wird, ist noch nicht sicher.
Aber ans Aufhören denkt der Oberösterreicher sowieso noch nicht. Sein
Auto hat schon den nächsten Transport vorbereitet-es trägt den Aufkleber:
"Achtung! Stammbaumtransport."
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